Eisbad, Kältekammer oder Handkühlung: Die Methoden im Vergleich
Wer sich für Kälteanwendungen interessiert, stößt schnell auf drei Begriffe: Eisbad, Kältekammer und Handkühlung. Ein Überblick, wie sich die Methoden unterscheiden.
Eisbad
Beim klassischen Eisbad taucht der ganze Körper (oder große Teile davon) für wenige Minuten in kaltes Wasser. Der Ablauf ist einfach und erfordert keine Geräte, gilt aber für viele Menschen als unangenehm - insbesondere, weil der ganze Körper der Kälte ausgesetzt ist und man sich dafür entkleiden muss.
Kältekammer
In einer Kältekammer wird der Körper für sehr kurze Zeit (meist ein bis drei Minuten) sehr kalter, trockener Luft ausgesetzt. Diese Methode ist technisch aufwendiger und meist nur an speziellen Standorten verfügbar.
Handkühlung (Alpha Cooling®)
Bei der Handkühlung, wie sie bei Alpha Cooling® Professional zum Einsatz kommt, wird gezielt nur das Blut in den Handflächen gekühlt. Ein leichter Unterdruck sorgt dafür, dass sich die Venen dabei nicht schließen, sodass sich das gekühlte Blut im ganzen Körper verteilen kann. Eine Anwendung dauert rund 20 Minuten, man bleibt dabei vollständig angezogen und sitzt entspannt.
Was unterscheidet die Methoden?
Der wesentliche Unterschied liegt im Aufwand und in der Zugänglichkeit: Ein Eisbad braucht wenig Ausrüstung, ist aber für viele unangenehm. Eine Kältekammer ist selten verfügbar. Die Handkühlung ist vergleichsweise sanft und lässt sich in den Alltag integrieren, ohne dass man frieren muss. Welche Methode für wen passt, ist individuell verschieden - keine der drei Methoden ersetzt eine medizinische Behandlung.